Im Südosten der Insel, am schönen Naturstrand Es Trenc befinden sich die bekannten Salinen Mallorcas. Berge von Meersalz türmen sich hier in einem Naturschutzgebiet. Aber auch das berühmte Flor de Sal wird hier gewonnen. Nur unter bestimmten Voraussetzungen und nur ganz früh morgens wird hier die oberste Schicht, die sogenannte "Blüte des Salzes", von Hand abgeschöpft. Für den Einen ist es nur Salz, für den Kenner etwas sehr Kostbares, dass man hier in der Nähe von Ses Salines in einem Shop direkt erwerben kann. Ich habe immer eine Dose von diesem leckern Salz zuhause, dass ich natürlich nur als Topping von Speisen, aber niemals zum Kochen verwende. Man kann das Salz fast überall auf der Insel kaufen, oder einfach Online bestellen.
Die Orangen aus Sòller sind ohne Zweifel eine ganz besondere Spezialität Mallorcas.
Ihr Anteil an Vitaminen ist sehr hoch, weil sie auf ganz besondere Weise angebaut werden. Die Orangenbäume werden im Tal von Sòller terrassenartig angebaut, damit sie viel Sonne abbekommen. Die Ernte erfolgt noch wie in alten Zeiten von Hand. Die Orangen sind eine richtige Gaumenfreude, genau wie die Zitronen.
Das milde Klima im Tal von Sòller wird positiv beeinflusst durch die hohen Gipfel des Tramuntana-Gebirges. Die Früchte von Sòller bekommen im Jahr durchschnittlich 300 Tage Sonne, geniessen einen milden Winter und einen nicht zu heissen Sommer und die feine und feuchte Meeresbrise rundet ihren Wachstum ab. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine künstlichen Düngemittel und konservierenden Wachs bekommen. Sie sind praktisch BIO!
Auf unseren Wanderungen sehen wir sogar sehr oft Körbe voller Orangen und Zitronen am Wegesrand die, jeder der vorbei kommt, einfach
mitnehmen kann.
Traurig ist allerdings, dass man sie auf der Insel kaum noch kaufen kann. Der Markt wird immer wieder mit Orangen vom spanischen
Festland überschwemmt, sodass sich die aufwendige Ernte auf Mallorca kaum noch lohnt. Immer öfter vergammeln diese einzigartigen Früchte an und unter den Bäumen. Wir haben das selber auf unseren
Wanderungen immer wieder beobachtet.
Wer sich die leckeren Orangen und Zitronen nach Deutschland bestellen will kann das unter: www.fetasoller.com . Funktioniert tadellos und Versandkostenfrei! Mach ich auch immer.
Egal wo man hinkommt, egal in welchem "Kuhdorf" man sich befindet,
einen richtig guten Kaffee gibt es überall auf der Insel. Ob Cafè con Leche, Cafè Solo oder einen leckeren Cortado. Wenn ich nicht mehr fahren muss gibt`s auf jeden Fall immer einen leckern
Carajillo! Das ist normalerweise ein Espresso mit einem guten Schuss Brandy. Wer einmal Lust auf diese Köstlichkeit verspürt dem empfehle ich ihn mit "Ron Amazona" zu bestellen.
Dieser Rumlikör hat 53% Vol. und wird nur in Marratxi/ Mallorca hergestellt. Gibt es im Fincaurlaub und beim Wandern täglich nach dem Essen und mal eben zwischendurch.
Schmeckt spitze!!!
Jamón Ibérico ist eine Delikatesse: Manche zählen die luftgetrockneten Schweinekeulen sogar zu den „vier Assen der Weltgastronomie". Die hochbezahlten Stücke stammen von freilaufenden Schweinen, die sich mit Eicheln ernähren - und sind keinesfalls mit gewöhnlichem Jamón Serrano zu verwechseln.
Die imposanten Fleischstücke werden mit der ganzen Schweinepfote bis zu 36 Monate an der Luft getrocknet und kosten im Handel oft über 100 Euro pro Kilo, wenn die reinrassigen Tiere vor der Schlachtung mit Eicheln ernährt wurden.
Wir kaufen für das leckere Frühstück auf der Finca lieber den einfachen Jamòn Serrano (Bergschinken). Der ist deutlich günstiger und verwöhnt unsere Gaumen vollkommen ausreichend. Auf Mallorca gibt es wegen des warmen Klimas übrigens keine lokale Schinkenproduktion.
Mit ihren Muli-Kutschen bestimmten die Bauern auf Mallorca damals den
Tagesrhythmus auf der Insel. Sie obendrauf mit Strohhut, hinter dem Wagen der angeleinte Hund. Zehn Kilometer schafften sie pro Stunde. Das reichte aus, da fast alle Orte auf Mallorca nur zehn
bis dreizehn Kilometer auseinander liegen. Der Rhythmus hieß: morgens von zu Hause los zum Markt ins Nachbardorf, mittags zurück. So fahren die alten Herren auch heute Auto, die umgestiegen sind
von ihrer Muli-Kutsche. Mit dem alten Rhythmus im Blut lassen sie sich heute zu immerhin 20/30 Stundenkilometern hinreissen. Aber Richtungsänderungen, so wie damals auf der Kutsche, zeigen sie
immer noch nicht an. Wenn man sich, so wie wir, viel auf dem Land bewegt erlebt man diese „fast stehenden Hindernisse“ immer mal wieder. Achtung!!!
