
Endlich ist es wieder für jedermann zugänglich. Südöstlich von Felanitx liegt hoch oben auf einem Tafelberg das Castell de Santueri. Folgt man der Straße von Felanitx nach Santanyi, biegt man
nach ca. 2 km links ab (ausgeschildert). Ab hier folgt man der kurvenreichen Straße hinauf bis zum Castell. Auf dem kleinen Parkplatz am Fuße der mächtigen Festungsmauern angekommen, stellt man
sein Gefährt ab und steigt zu Fuß den stufigen Weg hinauf zum Eingang der teils gut erhaltenen Befestigungsanlage. Von hier hat man eine grandiose Rundumsicht, vor allem auf die Südostküste. Auch
wir waren erstmals 2014 in der Anlage. In der Vergangenheit standen wir immer vor einem verschlossenen Tor. Die Burg ist in Privatbesitz und nach 2 Jahren Umbauarbeiten wieder geöffnet. Die
Anlage kann täglich, außer Montags, ab 10 Uhr besichtigt werden. Den Entritt von 4 Euro ist es allemal wert.
Übrigens: Stellt man sein Wagen schon an der Straße Felanitx- Santanyi ab, kann man auch wunderbar zur Burg wandern. Ein Umweg der auch noch zum bekannten Kloster "Sant Savador" führt ist möglich. Wer sich für die Tour interessiert, bekommt von mir gerne GPS-Daten.
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Auch wenn es uns auf einer Finca eigentlich an nichts fehlt, zum Strand fahren wir dann doch ab und zu. Im Meer zu schwimmen ist ja dann doch ganz was anderes als im Pool. Einer unserer Lieblingsstrände ist die "Platja de Muro" in der Bucht von Alcudia. Er liegt zwischen Can Picafort und Port d`Alcùdia in einem Naturschutzgebiet. Man parkt an der C712, aus Richtung Can Picafort kommend, bei Kilometerstein 2 auf der linken Seite. Dann überquert man die Strasse und geht bei dem Schild „Parc natural de s`Albufera“ in den Wald. Jetzt folgt man einfach nur geradeaus dem Waldweg, bis man an eine lange Holzbrücke kommt. Auf dieser durchquert man die Dünenlandschaft und steht schon, nach insgesamt nur 10 Minuten, vor einem echten Traumstrand. Hier sind auch meistes ein paar andere Urlauber, aber voll ist es hier nie.
Ein weiteres Highlight findet man bei Porto Christo. Die kleine
Bucht "Cala Petita" ist nur etwa 5-6m breit, mit einem wirklich kleinen Sandstrand. Wenn ihr den Weg von Porto Christo aus gefunden habt werdet ihr begeistert und gleichzeitig verwundert sein,
weil hier sonst niemand ist! Wir lagen hier schon zwei mal über längere Zeit ganz allein. Wo gibt`s das schon noch auf Malle. Den Weg dorthin verrate ich hier, aus verständlichen Gründen, aber
nicht. Den müsst ihr schon selber finden. Dauert auch nur 15-20 Min. zufuss durch`s Dickicht. Sonnenschirm nicht vergessen!
CALA PETITA
Kaum ein Tourist verirrt sich auf diesen "kleinen" Berg in der Inselmitte. Wer auf einem längeren Ausfug über die Insel einen Platz für eine ruhige Mittagspause
sucht ist hier genau richtig. Vorher besorgt man sich ein leckeres Baguette, etwas Schinken und ein paar Oliven, um dann auf dem wunderschön gelegenen Piknikplatz ein Päuschen einzulegen.
Von hier bietet sich auch eine tolle Aussicht auf den Ort Petra, zur Ostküste bis zur Bucht von Alcudia und zur Inselmitte. Das nicht mehr bewohnte Kloster mit seiner kleinen Kapelle, ist für uns
immer wieder einen Halt wert. Der Weg hinauf zur "Ermita de Bonany" ist aus Petra gut ausgeschildert und daher leicht zu finden. Das Ziel ist schon am Ortsausgang von Petra gut zu erkennen.
Zunächst fährt man in einigen kleineren Wellen mit leichtem Aufwärtstrend gerade auf die Erhebung zu, die sich mitten in der Inselebene Es Plà in die Höhe erhebt. Nach ca. zwei Kilometern, erreicht man nach einer Linkskurve den Beginn des eigentlichen Anstiegs. Ab hier geht es immer der Strasse folgend in
Serpentinen den Berg hinauf.
